Kanada lockt jedes Jahr Reisende an, die von der freien Natur, riesigen Seen und modernen Städten fasziniert sind. Ein großer Teil des Territoriums wird jedoch von traditionellen Rennstrecken weiterhin ignoriert. Sobald wir die üblichen Touristenrouten verlassen, offenbart sich das Land von einer anderen Seite. Schon nach wenigen Kilometern verändern sich die Landschaften schlagartig, die Begegnungen werden authentischer und die Etappen nehmen einen ganz anderen Rhythmus an. Bei einem Roadtrip durch Kanada können Sie diese Vielfalt in Ihrem eigenen Tempo erkunden.
Warum Kanada mit dem Auto erkunden?
In mehreren kanadischen Provinzen deckt der öffentliche Nahverkehr hauptsächlich Großstädte ab. Auf der anderen Seite liegen die spektakulärsten Ecken weit weg von Schienennetzen oder Regionalflughäfen. Auf Vancouver Island tauchen nach mehreren Stunden Fahrt inmitten feuchter Wälder einige wilde Strände auf. In Alberta führt die Nebenstraße nach Waterton Lakes durch offenes Grasland, wo Bisons und Hirsche frei herumlaufen.
Diese Art des Reisens lockt auch Menschen an, die einen tollen zweiwöchigen Roadtrip in Kanada mit abwechslungsreichen Etappen zwischen Bergen, Seen und abgelegenen Dörfern erleben möchten. Das Erlebnis verändert sich dank der Freiheit spontaner Stopps. Ein einfaches Schild, das auf einen Fluss, ein Familiengasthaus oder einen Bergweg hinweist, kann einen ganzen Tag verändern. Diese Autonomie ermöglicht auchVermeiden Sie gesättigte Touristengebiete im Sommer.
Was sind die besten Routen für eine Reise nach Kanada?

Die Straße zwischen Whitehorse und Dawson City im Yukon führt durch riesige Landschaften mit Bergen, teilweise zugefrorenen Flüssen und alten Bergbaustädten. Im Osten des Landes bietet die Gaspé-Halbinsel eine Reihe von Klippen, Fischerdörfern und Straßen entlang des Sankt-Lorenz-Stroms. Reisende, die abgelegenere Gebiete suchen, schätzen auch den Cabot Trail mit seinen Kurven mit Blick auf den Atlantischen Ozean.
Auf der Manitoba-Seite lockt die Straße nach Churchill diejenigen, die von einer Beobachtung träumen Eisbären oder das Nordlicht. Jede Route erfordert je nach Entfernung und klimatischen Bedingungen ein anderes Tempo. Die kanadischen Provinzen erstrecken sich über riesige Gebiete, die einen Zwischenstopp von ein paar Stunden schnell in ein echtes Abenteuer inmitten nahezu unbewohnter Landschaften verwandeln.
Wie organisiere ich einen Roadtrip in Kanada?
Die kanadischen Entfernungen überraschen selbst Reisende, die lange Reisen durch Europa gewohnt sind. Zwischen zwei Tankstellen können auf einigen nördlichen Straßen mehrere hundert Kilometer liegen. Wasservorräte, warme Kleidung und Offline-Karten werden dann wirklich nützlich. Im Herbst sinken die Temperaturen in den Rocky Mountains und Quebec schnell, sogar mitten am Tag.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen auch die Unterkünfte. DER kleine Motels auf dem LandWährend der Hochsommersaison sind Waldhütten oder Chalets am Seeufer manchmal voll. Viele Reisende bevorzugen auch Campingplätze in der Provinz, um möglichst naturnah zu schlafen. Bei Fahrzeugen erleichtert ein SUV den Zugang zu bestimmten Nebenwegen, während ein umgebauter Van mehr Flexibilität bei der Erkundung abgelegener Gebiete bietet.
Was sind die schönsten Panoramafahrten Kanadas?


Der Icefields Parkway zwischen Banff und Jasper führt an schneebedeckten Gipfeln, türkisfarbenen Seen und riesigen Gletschern vorbei, die direkt von der Straße aus sichtbar sind. In British Columbia verbindet der Sea-to-Sky Highway Vancouver mit Whistler entlang spektakulärer Fjorde und steile Klippen. Weiter östlich führt Neufundlands Viking Trail Reisende zum Gros Morne National Park, der für seine einzigartigen Felsformationen bekannt ist.
In den Nordwest-Territorien bietet der Dempster Highway mit seinen Wegen durch die arktische Tundra bis zum Arktischen Ozean ein völlig anderes Erlebnis. Jede Straße hat ihre eigene Atmosphäre, ihr eigenes Klima und ihr eigenes Licht. Einige Teile werden im Herbst dank der roten Ahornbäume von Quebec prächtig, während andere ihre Schönheit an den langen Sommerabenden im kanadischen Norden entfalten.
Wie viel muss man einplanen, um das Land zu erkunden?
Das Budget für Reisen in Kanada variiert je nach Provinz und gewähltem Reisestil enorm. DER In den großen kanadischen Städten sind die Preise hoch für Hotels und Restaurants, während kleinere Städte besser zugängliche Unterkünfte bieten. Ein dreiwöchiger Roadtrip ermöglicht es Ihnen bereits, eine ganze Region wie Westkanada oder die maritimen Provinzen zu erkunden.
Aufgrund der langen Distanzen macht Treibstoff einen erheblichen Teil der Kosten aus. In bestimmten abgelegenen Gebieten im Yukon oder Labrador sind die Raten höher als in Montreal. Auch Aktivitäten haben großen Einfluss auf das Budget. Eine Wasserflugzeugtour, ein Walbeobachtungsausflug oder eine Nacht in einer abgelegenen Lodge summieren sich schnell. Dennoch bleibt Kanada ein ideales Reiseziel für Liebhaber der Natur, der Freiheit und der weiten Weiten.
