Weltgebetstag der Frauen 2022

„I know the plans I have for you“

Mit diesem Bibelvers luden und Frauen aus England, Nordirland und Wales ein  mit ihnen gemeinsam den Weltgebetstag zu feiern. England,Wales und Nordirland, drei Länder, die jeweils eine eigene und doch auch eine gemeinsame Geschichte haben. Gemeinsam mit Schottland bilden sie das Vereinte Königreich. (Schottland war bei den Vorbereitungen nicht dabei, die Frauen aus Schottland haben ein eigenes Festkomitee). Gesprächsthemen der Britinnen und Briten sind neben Corona und dem Brexit auch Mulikulturalität, Armut und Gewalt gegen Frauen. 

Nach einer Diashow und viele Informationen aus UK, feierten wir den Weltgebetetag mit der eigens vom Festkomitee  entworfenen Liturgie. Unsere Gottesdienstbesucher erhielten von uns am Eingang einen Sonnenblumensamen. Ein Samen der Hoffnung zum Selbstaussäen und ein Papierschiffchen. Auf den Schiffchen konnte man seine ganz persöhnliche Fürbitte notieren. Diese wurden eingesammelt und zum Altar gebracht. 

Im Anschluß an den Gottesdienst luden wir die Gemeinde zu einem Fingerfood – Buffet, bestehend aus Britischen Leckereien wie Scones, Walisische Kekse, Sandwiches und Pie mit Johurt-Minzsoße, in den Kirchgarten ein.

Die Welgebetstaggottesdienste sind immer ein besonderes Ereignis, darin waren sich alle Besucher einig.

„Don´t tell God you have a big problem, tell your problem, you have a big Gott“.

(Unbekannter Verfasser, diesen Satz schreibt man dem Britischen Humor zu)

 
 
 

Erntedankfest 2021

Das Erntedankfest ist eines der ältesten Feste unserer Kirche, das mit besonderen Bräuchen verbunden ist. So auch in unserer Kirche. Am 03.10.21 feierten wir das Erntedank.

So wurde der Altar und der Altarraum schon am Vortag liebevoll mit Gemüse, Nüssen, Kartoffeln, Früchten, Blumen und einem Erntedankbrot geschmückt. Der Festgottesdienst hatte einige „Highlights“ zu bieten:

Unser Kirchenchor unter der Leitung von Ursula Enke untermalte den Gottesdienst mir wunderbaren Liedbeiträgen.Besonders besinnlich war das Solo von Silke Olthoff.
Pfarrer Gronau hielt eine Predikt zu dem Gedanken: Der Mensch als Chef von Gottes Schöpfung?. (Die komplette Predikt kann unter dem Punkt: Besondere Predikten, nachgelesen werden).
Im Anschluss daran folgte die Einsegnung von zwei Kirchenvorstandsmitgliedern (Silke Olthoff und Volker Frühschütz). Beide konnten an der am 19.09.21 erfolgten offiziellen Einsegnung nicht teilnehmen.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde am Ausgang ein „Hessisches Agapemahl“, bestehend aus je einem saftigen Apfel und einer einzeln verpackten Oblate verteilt.

 

Ohne Sie fehlt uns was

Engagierte Menschen gestalten das Leben in der Gemeinde.

Unsere Kirchenvorsteher und Kirchenvorsteherinnen setzten sich ein für eine Zukunft unserer Gemeinde.

In einem Festgottesdienst, der nur alle 6 Jahre stattfindet, wurde der neu gewählte Kirchenvorstand in das Amt eingeführt. Zu Beginn des Festes bedankte sich Gräfin Sylvia Solms zu Laubach (Vorstandsvorsitzende) bei jedem Mitglied einzeln, in dem sie Revue passieren ließ was alles in den letzten 6 Jahren auf den Weg gebracht wurde. Wobei auch Ihr selbst durch Pfarrer Gronau ein ganz besonderer Dank zu Teil wurde.

Es war auch der Tag der Verabschiedung der ausscheidenden Kirchenvorstandsmitglieder(innen).

Pfarrer Gronau dankte den ausscheidenden Kirchenvorstandsmitglieder(innen), würdigte ihre Arbeit der vergangenen 6 Jahren und überreichte ihnen eine Urkunde.

Im Anschluss daran wurde der neue Kirchenvorstand mit dem Gelöbnis, welches durch die Selben  und der Gemeinde mit „Ja, mit Gottes Hilfe„ beantwortet wurde, eingeführt. Pfarrer Gronau überreichte anschließend die Urkunden.

Alle alten und neuen Kirchenvorsteher und Kirchenvorsteherinnen wurden noch mit je einem wunderschönen Rosenstock beschenkt.

 

 

„Auch wenn ich wüsste,dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen“.

Das Zitat, das Martin Luther zugeschrieben wird, spricht für sich: Ein Baum steht für das Leben und für die Hoffnung.

Am 14.08.21 wurde ein neuer Apfelbaum von Regina Gohlke ,Bernd und Martin Weisensee in unseren  Kirchgarten gepflanzt. Er ersetzt unseren alten Apfelbaum. Der neue Apfelbaum mit dem Namen Ingrid Marie ist ein Geschenk von Bernd Weisensee. Außerdem hat ein wunderschönes Insektenhotel „bereits bewohnt“ in unserem Kirchgarten Einzug gehalten.

Unser Kirchgarten wird immer mehr ein Ort zum Verweilen, das bestätigen auch die Pilger, die den Lutherweg gehen und unsere Sakristei besuchen.

  

 

Küsterin Anna Wirsching aus ihrem fast 25 jährigen Dienst verabschiedet

Am Vorabend zum 3. Advent wurde unsere liebe Küsterin Anna Wirsching aus ihrem fast 25 jährigen Dienst verabschiedet.
Der festliche Rahmen konnte nicht berührender sein. Unsere Organisten Henrik Hausner, Rica Wittich und Ursula Enke sorgten an der Orgel und am Keyboard für den musikalischen Rahmen. Silke Olthoff hielt im Namen des Kirchenvorstandes in unserer bereits weihnachtlich geschmückten Kirche, eine bewegende Rede und überreichte Frau Wirsching außer einem Geschenk und Blumen, ein selbst gefertigtes Fotoalbum mit Bildern aus ihrem Küsterinnenleben.
 
Anna Wirsching war eine ganz besondere Küsterin, mit viel Liebe zu den Menschen und unserer Kirche.
Die Ansprache von Pfarrer Gronau trifft dies genau auf den Punkt:

Liebe Anna Wirsching,

es ist so schön und das Herz erwärmend, wenn wir zwei nach dem Gottesdienst noch einen Moment in unserer guten alten Johanniskirche verweilen. Wir reden dann über das, was uns am Herzen oder auf dem Herzen liegt. Diese Gespräche tun mir so gut, denn Sie, liebe Anna, haben so viel Lebenserfahrung, so viel Herzenswärme und Einfühlungsvermögen.

Und dann gehen wir manchmal zusammen nach Hause. Sie haben es ja nicht weit bis in die „Äbbelgass“ zu Ihrem Heim, was Sie immer „mei klaa Häusi“ nennen. Und rund um das „klaa Häusi“ grünt und blüht es in der warmen Jahreszeit, dass es eine Pracht ist. Oft werden Sie schon von der Katze aus der Nachbarschaft erwartet, die sich freut, Sie zu sehen. Denn unter Ihren liebevollen Händen blühen Pflanzen und Tiere auf – aber nicht nur Pflanzen und Tiere. Auch den Menschen tun Sie gut, mit Ihrer liebevollen, treuen und freundlichen Seele.

Und da ich fest davon überzeugt bin, dass auch unsere Johanniskirche eine Seele hat, weiß ich, dass es eine tiefe Verbindung zwischen Ihrer Seele und der Seele unserer Kirche gibt. Unsere Kirche freut sich, wenn Sie da sind, sie blüht auf unter Ihren Händen. Denn Ihre menschliche Wärme geht eine Verbindung ein mit unserer Kirche.

Und es ist Ihnen sehr wichtig, dass die Besucherinnen und Besucher unserer Gottesdienste sich in unseren heiligen Mauern genauso wohl fühlen wie Sie sich darin wohlfühlen. Dafür geben Sie alles. Sie putzen, Sie dekorieren, packen mit an, tragen Dinge an den richtigen Ort, Sie schalten die Heizung ein – und das nun schon seit so vielen Jahren. Und Sie tun das nicht um der Anerkennung willen, sondern einfach, weil es Ihnen ein Herzensanliegen ist, weil Sie fest an unseren Gott und Heiland glauben.

Darum sind Sie für mich die beste Küsterin, die es auf der Welt gibt. Und es ist so wunderbar, dass Sie diese Liebe zu unserer Kirche und zu diesem Amt mit unserem Peter Appel teilen, der diese Arbeit nun ganz in Ihrem Sinn und Ihrem Geist fortführen wird.

Ich bin unserem Gott von ganzem Herzen und von ganzer Seele unendlich dankbar, dass er Sie mir so lange an die Seite gestellt hat, dass wir so viele wunderbare Stunden in unserer geliebten Kirche gemeinsam erleben durften, dass wir Freud und Leid miteinander teilen konnten.

Darum erfüllt es mich mit einiger Wehmut, Sie nun aus diesem Amt verabschieden zu müssen. Aber wir alle haben natürlich allergrößtes Verständnis dafür, dass es auch einen Zeitpunkt geben muss, dieses Amt abzugeben – und Sie geben es ja in sehr gute Hände.

Doch wir bleiben auf jeden Fall tief verbunden, das tröstet uns. Denn unsere Kirche ist ein Teil von Ihnen, wie Sie ein Teil von Ihr sind und bleiben.

Wir wissen, was wir an Ihnen haben – und unser Gott weiß, was er an Ihnen hat. Er wird auf Ihrem Weg immer an Ihrer Seite bleiben, er wird seine Hände über Sie halten und Sie segnen. Denn Sie waren ihm über so viele Jahre eine treue Hüterin und Bewahrerin seines Heiligen Hauses.

Danke für alles, liebe Anna, und Gott befohlen!

Herzlichst
Ihr Hilmar Gronau, Pfarrer

Erntedankfest 2020

Am 5.10.2020 feierten wir unser Erntedankfest - dankbar in Coronazeiten.
30 Personen konnten am Gottesdienst unter "besonderen Bedingungen" teilnehmen. Herrliche Erntegaben schmückten  den Altar und unser Kirchenchor sang in kleiner Besetzung  von der Empore.

Nach dem Gottesdienst wurde vor der Kirche vom Kirchenvorstand unter besonderen Hygienebedingungen ein kleiner Imbiss gereicht.

Als Höhepunkt wurde unter Applaus unser neuer Kirchweg offiziell von der Kirchenvorstand-Vorsitzenden Sylvia Gräfin Solms-Laubach und Pfarrer Hilmar Gronau eingeweiht. Sylvia Gräfin Solms-Laubach hat den Bau des neuen Weges beaufsichtigt und die Absprachen mit den Baufirmen getroffen. Auch die neuen Lampen rund um die Kirche wurden von ihr gespendet.

Gottesdienst im Freien

Bei schönem Wetter und sommerlichen Temperaturen findet der Gottesdienst jetzt im Freien statt - ideal dafür ist unser neu gepflasterter Kirchgarten.

Am 4. Oktober wird zum Erntedankfest auch unser Kirchgarten mit einem kleinen Umtrunk eingeweiht.

 

 

Bingo

Kann Anna Wirsching fliegen? Wer die Treppe zur Empore der evangelischen Johanniskirche in Dorheim sieht, stellt sich diese Frage immer und immer wieder. Eng und steil. Da ist eine Bergankunft bei der Tour de France nix dagegen. Fast im Ursprungszustand wie vor bald 300 Jahren, als im Jahre 1725 die Kirche erbaut wurde, ist sie eine echte Herausforderung. Da hätte selbst Bergkönig Reinhold Messner seine Probleme. Aber Anna Wirsching hat sie bisher immer gemeistert, um dann im Gottesdienst fast "wie von Gott gesandt" auf der Empore stehend alles im Blick zu haben. Welch ein Bild! Wer sich mit ihr unterhält, muss hellwach sein. Schlagfertig und eloquent geht sie jedes Tempo mit, und wenn sie lacht, lachen ihre Augen förmlich mit. In Maskenzeiten wichtiger denn je! "Bingo" schmettert sie mir im heimischen Edeka-Markt entgegen, als ich sie nach ihrem alter fragte und sie mich raten ließ. Bleibt unter uns und sagen wir mal so, den Kilometern nach, die sie im Ort alleine mit der Verteilung des "Ruf der Kirche" absolvierte, langt es für mehrere Leben. Würde sie eine Kilometerpauschale von der Kirchengemeinde verlangen, könnte sie direkt einpacken. Dafür ist sie fit und gäbe es einen "Ü85 Marathon", würde sie den locker gewinnen. Auch wenn sie den "Ruf der Kirche" nun nicht mehr austrägt, ist sie im Ort unverändert gut unterwegs. Allein schon für die Treppe bleibt sie im Training, und fliegen kann Anna Wirsching leider nicht. Oder doch?

 

Er ist fertig! Unser neuer Weg rund um die Kirche.

Das bedeutet: Unsere Besucher kommen ab sofort trockenen Fußes in die Kirche. Kein Stolpern mehr, keine schmutzigen Schuhe und Brautkleider. Lampen werden auch noch montiert, sodass der Weg in Zukunft auch noch hervorragend ausgeleuchtet sein wird.