Unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden im Jahr 2019

Folgende Jugendliche werden im Jahr 2019 konfirmiert:

Dorheim
  • Christian Antkowiak
  • Niklas Glaub
  • Tizian Hankel
  • Manuel Horn
  • Nils Meyer
  • Jannis Malte Olthoff
  • Marcel Rehwald
  • Sebastian Waldherr
  • Tom Woratschek
 
Bauernheim
  • Jennifer Fett
  • Elena Theißen

 

Unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem Jahr 2018

Folgende Jugendliche wurden im Jahr 2018 konfirmiert:

  • Niklas Bindewald
  • Jonas Heller
  • Marie Klein
  • Felix Odermatt
  • Alina Veith
  • Kira Winkler
  • Luisa Zobel
  • Fenena Narvaez Garcia

Konfirmanden und Konfirmandinnen 2018

Dieses Glaubensbekenntnis haben die diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden selbst verfasst und beim Vorstellungsgottesdienst vorgetragen.

Wir denken, es könnte Gott geben, aber wir wissen: Nicht jeder glaubt an ihn. Denn es könnte ja auch so sein, dass es „da oben“ etwas gibt wie ein großes Fenster, wo alle, die schon tot sind, auf die Lebenden herabschauen. Und es gibt da auch dieses schöne Gefühl, dass jemand auf uns aufpasst und uns beschützt. Ob Gott die Welt geschaffen hat und wie das genau war, ist eine schwierige Frage. Manche von uns glauben daran, dass Gott der Schöpfer der Welt ist, aber andere finden die Erklärungen der Wissenschaftler glaubhafter. Wir müssen auf jeden Fall gut auf unsere Welt Acht geben, damit sie auch in Zukunft so bleibt, wie sie jetzt ist. Aber wir haben die Sorge, dass die Leute die Natur immer weniger beachten und dass so die Natur immer mehr durch Hochhäuser und Elektronik zerstört wird. Doch der Mensch sollte sich auch nicht überschätzen: Das Ende von uns Menschen wird nicht automatisch das Ende der Welt sein. Aber wenn wir die zerstörerische Kraft aller Atombomben entfesseln, wird der Planet Erde wohl nur noch Geschichte sein. Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren, denn er war auf jeden Fall ein guter Mensch. So kann vielleicht verhindert werden, dass noch mehr Böses geschieht. Wobei wir uns das Böse nicht als eine Person oder besondere Macht vorstellen. Denn das Böse steckt nie von Anfang an in einem Menschen. Es kommt auf die Erfahrungen an, die man macht, und es hat damit zu tun, wo und mit wem man aufwächst. Und manches Böse geschieht möglicherweise auch aufgrund einer Angst oder Notsituation. Manche sind auch bereit, für eine geliebte Person alles zu tun, sie sind sozusagen blind vor Liebe und tun deswegen böse Dinge an anderen Menschen. Und manchmal bezeichnen wir zu schnell etwas als böse, obwohl wir es eigentlich nur noch nicht verstehen. Da ist dann jemand böse, nur weil er anders aussieht und weil er nach anderen Regeln lebt als wir. Im Grund erschaffen wir so das Böse selber. Auf jeden Fall ist es böse, andere zu mobben, schlecht über sie zu reden und sie auszulachen, sie zu schlagen oder sie gar zu hassen. Dagegen wäre die Welt sehr viel schöner, wenn die Leute hilfsbereiter wären und mehr füreinander da wären. Es ist so schön, wenn man zu denen herzlich ist, die einen auf wichtigen Wegen begleiten und unterstützen. Denn sind wir nicht eigentlich auf der Welt um zu lieben? Mit dem Tod sollte man sich eigentlich nicht zu viel auseinander setzen, wenn man zufrieden mit dem Leben ist. Das Nachdenken über den Tod kann einem ja auch Angst machen, denn niemand will geliebte Menschen verlieren. Doch wir können uns schon vorstellen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, auch wenn das nicht alle glauben. Vielleicht steigt unsere Seele ja in den Himmel auf, oder man wird als jemand anderes wiedergeboren, wie es manche Religionen glauben, etwa als ein Tier oder eine Pflanze. Dann würde man wohl, wenn man im Leben nicht nett war, als ein Tier wiedergeboren, das keiner mag. Vielleicht muss man ja nach dem Tod einen Test machen, bei dem entschieden wird, ob man für immer Frieden finden darf. Auf eine Art leben unsere Verstorbenen auf jeden Fall immer weiter: In den Personen und Familien, die an sie denken. Der Sinn des Lebens ist für uns, sein eigenes Leben zu leben, und nicht nur das zu tun, was andere wollen. Es hat Sinn, für eigene Überzeugungen zu kämpfen und sich nicht von den Meinungen anderer beeinflussen zu lassen. Und es gibt dem Leben Sinn, für jemand anderen da zu sein und einander zur Seite zu stehen. Auch das bedeutet Freiheit und Glück. Und das Wichtigste im Leben überhaupt ist es zu lieben, egal auf welche Art und Weise. Und natürlich ist es sehr schön, wenn es einem selber gut geht und man gesund und glücklich ist, wenn man Spaß hat im Leben. Und wenn man Familie hat, wünscht man sich natürlich sehr, dass alle in der Familie gesund sind.

Konfirmanden und Konfirmandinnen 2018

 

Liebe Konfirmierten,
 
im Namen des Kirchenvorstands Bauernheim und Dorheim beglückwünsche ich Euch alle zu Eurer Konfirmation. 
 
Ganz toll fand ich es letzten Sonntag Eure Gedanken und Zweifel, Eure Sorgen und Wünsche zu hören. Es war schön zu lesen, dass Ihr denkt, dass es da jemanden gibt, der auf uns aufpasst, der uns beschützt - und dass es Euch wichtig ist, auf unsere Welt achtzugeben. Aber ich fand auch gut, dass Ihr sagt, dass wir das Böse nicht zulassen sollen, dass wir das Böse nicht tun sollen.
 
Schön, dass Ihr sagt, dass wir uns an Jesus Christus orientieren können. Aber das Wichtigste im Leben überhaupt sei zu lieben. 
Da kann ich Euch voll zustimmen! Die Welt würde wirklich viel besser aussehen, wenn sich alle daran halten würden.
 
Und wie Ihr gesagt habt, ist ja Jesus Christus für uns Vorbild. Er war gut, war ohne Sünde, hat geheilt, hat vergeben. Er war die Liebe pur und ist sie immer noch.
 
Aber wie schaffen wir es, ihm ähnlicher zu werden, besser zu werden?
In mehr Liebe leben? Aus eigener Anstrengung? Aus eigener Kraft? Jeden Tag eine gute Tat? Einfach nie mehr lügen, nie mehr mobben, nie mehr gemein sein? Wenn das so einfach wäre!
 
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass mir sehr viel gelingen kann, dass ich doppelt so stark sein kann, dass ich getragen, beschützt und sicher sein kann, wenn ich ihm - Jesus Christus - das Ruder übergebe, wenn er mein Kompass ist. Wenn ich zulasse, dass er in meinem Herzen wohnt, dass er immer bei mir ist, ganz persönlich, ganz direkt.
 
Letzte Woche habe ich in unserer Wetterauer Zeitung einen Bericht gelesen über eine Kommunionsfeier in Obermörlen. Dort sind die Kinder mit ihrem Pfarrer der Frage nachgegangen, wo Jesus eigentlich wohnt. Und sie kamen zu der eindeutigen Antwort "In unserem Herzen".
 
Und das ist das Entscheidende: nicht nur Gott in der Ferne, weit oben im Himmel, ist für mich da, der vielleicht durch ein Fenster auf mich schaut. Sondern eben Jesus Christus in mir, in meinem Herzen.
 
Aber das ist eine Entscheidung, eine Entscheidung, die ich tun kann, ganz persönlich. Dann lebe ich mit ihm im Doppelpack.
 
Ich wünsche Euch heute einen fröhlichen Tag im Kreise Euer Familie und natürlich viele Geschenke, Gottes Segen auf Eurem weiteren Weg, der Euch hoffentlich auch immer wieder in unsere schöne Kirche führt.

 

Jubiläen von Konfirmanden 2018

Jubiläumskonfirmationen in Dorheim bei schönstem Sonntagswetter

In einem feierlichen Abendmahlsgottesdienst, der vom evangelischen Kirchenchor Dorheim musikalisch umrahmt wurde, begingen am vergangenen Sonntag Trinitatis (27. Mai 2018) mehr als 25 Jubilarinnen und Jubilare in der evangelischen Johanniskirche Dorheim ihre Jubiläumskonfirmation. Dabei waren Männer und Frauen, die vor 50 Jahren (Goldene Konfirmation), 65 Jahren (Eiserne Konfirmation) und 70 Jahren (Gnadenkonfirmation) in der Dorheimer Kirche eingesegnet worden waren. Auch eine Urkunde für die Eichen-Konfirmation im Jahre 1938 konnte an den Sohn einer Jubilärin übergeben werden. Pfarrer Gronau lenkte die Gottesdienstbesucher in seiner Predigt auf die Eindrücke, die die Jugendlichen der damaligen Zeit wohl aus ihrem Umfeld mitnahmen. Egal, ob es die „wilden 68’er Jahre“ waren, oder die Generation von Jugendlichen, die nach dem 2. Weltkrieg in einem zerbombten „Land im Aufbruch“ großwerden musste und vielleicht Vertreibung und den Verlust von Familienmitgliedern erlebt hatte, er war sich sicher, dass jeden von Ihnen die Ereignisse der Zeit geprägt hatten. Dass sie nach all den Jahren und Erfahrungen, die sie im Laufe ihres Lebens gesammelt haben, nun wieder in der Kirche versammelt sind und zusammen das Glaubensbekenntnis sprechen können, verdiene den Respekt und zeige, dass der Glaube auch in Zeiten tiefer Einschnitte und trotz mancher Zweifel durch das Leben trage könne, denn Gott sei immer da. Mit guten Segensworten und einer Gedenk-Urkunde an diesen besonderen Tag verabschiedete Gronau die Jubilarinnen und Jubilare in einen geselligen Nachmittag.

 

Goldene Konfirmation feierten an diesem Tag: Christiane Breidenbach-Bausch, Iris Laskowski-Belz, Christa Cohn, Beate Dombrowsky, Karin Hofmann, Dr. Wolf-Dieter Kempf, Hermine Kölmel, Thomas Lipka, Hildegard Luzius, Traudel Marloff, Jürgen Meiß, Hans-Walter Reuss, Dr. Uwe Runge, Horst Stein, Renate Teubner und Cornelia Tschabold

 

 

Eiserne Konfirmation begingen: Annemarie Daum, Wolfgang Hergesell, Ria Hofacker und Mechthild Wirl

 

 

Gnadenkonfirmation feierten: Erna Cee, Armin Müller, Wolfgang Müller und Werner Stumpf

 

Als Eichen-Konfirmandin war Ruth Rack eingeladen.