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Die Dorheimer Kirche begrüßt Sie herzlich!

Kirche Dorheim

Vertraue mir und gib das Steuer in meine Hände. Lass los und erkenne, dass ich Gott bin. Es ist meine Welt. Ich habe sie geschaffen und ich kontrolliere sie. Du solltest in Liebe auf meine Führung antworten. Ich wünsche mir von meinen Kindern, dass sie für mich offen sind. Bewahre dieses Geschenk, das ich in dein Herz gepflanzt habe. Dünge es mit dem Licht meiner Gegenwart.
Wenn du im Gebet mit Bitten zu mir kommst, dann lege deine Sorgen vor mich hin. Sprich offen mit mir; schütte mir dein Herz aus. Danke mir dann dafür, dass ich deine Gebete erhöre - die ich lange, bevor du Ergebnisse sehen kannst, in Gang gesetzt habe. Wenn du wieder an deine Bitten denkst, dann höre nicht auf, mir dafür zu danken, dass die Erhörung deiner Gebete schon unterwegs ist. Wenn du deine Anliegen immer wieder bringst, lebst du unter einer ständigen Spannung. Wenn du mir dafür dankst, wie ich deine Gebete erhöre, wird dein Denken viel positiver. Dankbare Gebete richten deinen Blick auf meine Gegenwart und auf meine Verheißungen.

Psalm 46,11; Kolosser 4,2; 2. Petrus 1,3-4


Text aus Sarah Young, "Ich bin bei dir. 366 Liebesbriefe Jesus"

Buchcover - Ich bin bei dir, Sarah Young

 

Andacht: Dritter Sonntag nach Epiphanias

Ihr Lieben,

„Lass die Welt sagen, wenn nichts sonst, dass dies wahr ist: Dass, selbst als wir trauerten, wir wuchsen. Dass, selbst als wir litten, wir hofften. Dass, selbst als wir ermüdeten, wir nicht aufgehört haben, Lösungen zu suchen.“

Diese Worte lassen mich nicht los, seit ich sie am letzten Mittwoch das erste Mal gehört habe. Eine junge Frau von 22 Jahren hat sie gesprochen, Amanda Gorman. Sie trat ans Mikrophon bei der Vereidigung des neuen amerikanischen Präsidenten Joe Biden. Sie stand dort als Dichterin. Aber sie stand dort auch als Vertreterin aller Menschen mit schwarzer Hautfarbe. Sie hat mit wunderbar engagierter und doch einfühlsam beseelter Stimme gesprochen, begleitet von weichen Gesten ihrer Arme und Hände. In diesem Moment war ich glücklich, dass unsere Generation in der Schule intensiv Englisch lernen musste. Denn die deutschen Kommentatoren der Vereidigung haben bewusst darauf verzichtet, Amandas Worte zu übersetzen. So konnten wir uns umhüllen lassen von dem warmherzigen Klang von Amandas wunderschöner Stimme. So haben wir sie ungestört in der von ihr geliebten Muttersprache erzählen hören von der Geschichte ihres so großen Heimatlandes. Aber auch von den Wunden und Verletzungen, die Menschen ihrer Hautfarbe erlitten haben. Doch nie wurde die junge Frau anklagend. Über allem schwebte ein Geist großer Hoffnung, und ein Gefühl von Zuversicht auf bessere Zeiten.

Und dann kamen diese besonderen Sätze vom Trauern, in dem wir wachsen, vom Leiden, in dem wir hoffen, und vom Ermüden, in dem wir trotzdem nicht aufhören, Lösungen zu suchen. Und da war ich mit meinen Gedanken plötzlich nicht mehr in Washington, sondern ganz bei mir.

Denn Amanda spricht hier ja drei große Grunderfahrungen unseres Lebens an: Trauer, Leid, Ermüdung. Niemand von uns bleiben diese drei Erfahrungen erspart. Ja, in diesen Corona-Zeiten werden diese Erfahrungen von Tag zu Tag zahlreicher und schwerwiegender.

Aber Amanda bleibt ja nicht bei Trauer, Leid und Ermüdung stehen. Sie fügt jedem der drei ein Licht hinzu, einen Hoffnungsschimmer.

Sie begreift Trauer als Möglichkeit zu wachsen. Sie begreift Leid als Möglichkeit zu hoffen. Und sie begreift Ermüdung nicht als das Ende der Suche nach Lösungen.

Diese Zuversicht berührt mich, sie tut mir gut. Denn hier werden Trauer, Leid und Ermüdung ernst genommen, ohne diesen dreien die Oberhand über unser Leben zu geben.

Dies liegt an der großen Kraft der Seele dieser jungen Frau. Von dieser Kraft möchte ich etwas mitnehmen in meinen Alltag. Ja, auch in den so mühevollen Corona-Alltag. Ich möchte nicht aufhören daran zu glauben, dass dieser im Moment so schwere Alltag auch Anlass sein kann zu wachsen, zu hoffen und Lösungen zu suchen. Im Grund möchte ich mir Amandas Worte als Memo an die Tür hängen. Aber es ist wohl diesen Worten angemessener, wenn ich sie mir zu Herzen nehme.

Denn es sind Worte, die mich besser verstehen lassen, was unser Heiland gemeint hat, als er in der Bergpredigt gesagt hat: Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden. (Mt 5,4) Ich spüre eine Seelenverwandtschaft zwischen dem Sohn Gottes und der jungen Frau aus Amerika. Beide vereint das Wissen um die Not in der Welt. Aber auch das Wissen darum, dass die Lichter der Hoffnung immer weiter leuchten. Denn Amandas letzte Worte ihres Gedichtes sprechen unserem Heiland und Erlöser aus der Seele:

Es wird der Tag kommen, der werden wir alle aus dem Schatten treten, beseelt und ohne Angst, da wird ein neuer Morgen blühen. Denn da gab es immer schon das Licht und es wird immer leuchten. Last uns so mutig sein, es zu sehen. Lasst uns so mutig sein, selber zum Licht zu werden.

Gott segne Euch alle!

Herzlichst

Euer Hilmar Gronau, Pfarrer

 

 

Weihnachtsgeschichte 2020

 

 

Weihnachtsandacht 2020

 

 

Weihnachts-Hörspiel mit Pfarrer Hilmar Gronau und Silke Olthoff

Liebe Kirchengemeinde,

gönnen Sie sich ein Stückchen kirchliches Weihnachts-Feeling mit den Beiträgen von Pfarrer Hilmar Gronau und Silke Olthoff. Spielen Sie die Stücke in angegebener Reihenfolge ab und genießen Sie einfach:

Weihnachtsgeschichte (Lukasevangelium)

Ansprache mit Pfarrer Hilmar Gronau

Lied Feliz Navidad

Gebet

Segen

 

 

 

 

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