Kommende Veranstaltungen

Donnerstag, 25.02.2021

Online-Glaubenskurs

Eine Anmeldung ist erfolrderlich, alle Infos hier https://www.kirchengemeinde-dorheim.de/hinweise-auf-interessante-angebote.html

Donnerstag, 04.03.2021

Online-Glaubenskurs

Eine Anmeldung ist erfolrderlich, alle Infos hier https://www.kirchengemeinde-dorheim.de/hinweise-auf-interessante-angebote.html

Donnerstag, 11.03.2021

Online-Glaubenskurs

Eine Anmeldung ist erfolrderlich, alle Infos hier https://www.kirchengemeinde-dorheim.de/hinweise-auf-interessante-angebote.html

Die Dorheimer Kirche begrüßt Sie herzlich!

Kirche Dorheim

Vertraue mir und gib das Steuer in meine Hände. Lass los und erkenne, dass ich Gott bin. Es ist meine Welt. Ich habe sie geschaffen und ich kontrolliere sie. Du solltest in Liebe auf meine Führung antworten. Ich wünsche mir von meinen Kindern, dass sie für mich offen sind. Bewahre dieses Geschenk, das ich in dein Herz gepflanzt habe. Dünge es mit dem Licht meiner Gegenwart.
Wenn du im Gebet mit Bitten zu mir kommst, dann lege deine Sorgen vor mich hin. Sprich offen mit mir; schütte mir dein Herz aus. Danke mir dann dafür, dass ich deine Gebete erhöre - die ich lange, bevor du Ergebnisse sehen kannst, in Gang gesetzt habe. Wenn du wieder an deine Bitten denkst, dann höre nicht auf, mir dafür zu danken, dass die Erhörung deiner Gebete schon unterwegs ist. Wenn du deine Anliegen immer wieder bringst, lebst du unter einer ständigen Spannung. Wenn du mir dafür dankst, wie ich deine Gebete erhöre, wird dein Denken viel positiver. Dankbare Gebete richten deinen Blick auf meine Gegenwart und auf meine Verheißungen.

Psalm 46,11; Kolosser 4,2; 2. Petrus 1,3-4


Text aus Sarah Young, "Ich bin bei dir. 366 Liebesbriefe Jesus"

Buchcover - Ich bin bei dir, Sarah Young

 

Gedanken zum Sonntag Invokavit 2021

Ihr Lieben,

gönnt Euch etwas Gutes!

Diesen Ratschlag gebe ich Euch heute mit auf den Weg. Vielleicht findet Ihr es seltsam, dass ich als Pfarrer das empfehle, nur einen Tag nach dem Aschermittwoch. Denn der Aschermittwoch markiert ja nach altem kirchlichem Brauch den Beginn der Passionszeit, also jener Zeit im Kirchenjahr, in der wir uns an das Leiden und Sterben unseres Heilands erinnern. Und diese Zeit war seit alters her eine Fastenzeit, in der auf bestimmte Genüsse wie Fleisch verzichtet wurde. In neuerer Zeit hat das Fasten unter der Überschrift „Sieben Wochen ohne“ wieder an Bedeutung gewonnen.

Und die Zeit vor der Fastenzeit, das war die „Fastnacht“, in der ebenso traditionell, und durchaus mit kirchlicher Erlaubnis, ein wenig „über die Stränge geschlagen“ werden durfte. Da war es ganz gut, danach etwas kürzer zu treten. Das war der normale Rhythmus eines Kirchenjahres.

Doch dieses Jahr 2021 ist alles andere als ein normales Jahr. Das zeigt schon ein Blick auf die Fastnachtszeit. Da war nirgendwo das beliebte fröhliche Miteinander möglich. Am Rosenmontag gab es im Fernsehen eine Fastnachtssitzung aus Köln zu sehen, ohne Zuschauer. Trotz der humorvollen Reden und trotz der tollen Musik lag über dem Ganzen eine gewisse Wehmut. Die kam auch in manchen Liedern zum Ausdruck. Da war einem manchmal mehr nach Weinen als nach Fröhlich sein zumute. Denn es war zu spüren: Im Grund gab es in diesem Jahr ein „Fastnachts-Fasten“. Denn „Fasten“ meint ja „auf etwas verzichten“ – und auf die normale Fastnacht mussten wir eben in diesem Jahr verzichten.

Und nicht nur ein „Fastnachts-Fasten“ war uns in diesem Jahr aufgegeben. Es wurde uns durch die Corona-Pandemie noch einiger anderer Verzicht auferlegt: Der Verzicht auf ein ungezwungenes und fröhliches Miteinander, der Verzicht auf Handschlag und herzliche Umarmungen, der Verzicht auf die Vorfreude im Blick auf Geburtstage, Hochzeiten und andere besondere festliche Anlässe, der Verzicht auf den Besuch in unserer Lieblingsgaststätte, der Verzicht darauf, Musik, Kunst und Kultur hautnah und live zu erleben, der Verzicht auf den Bummel durch belebte Einkaufsstraßen, der Verzicht auf den durch Arbeit und Schule strukturierten Alltag, der Verzicht auf das Zusammensein mit all unseren Freundinnen, Freunden und Verwandten.

Wir haben also schon einiges sehr heftiges Fasten hinter uns.

Darum halte ich es nicht für sinnvoll, jetzt noch bewusst weiteren Verzicht zu üben. Darum sage ich noch einmal mit allem Nachdruck: Gönnt Euch etwas Gutes!

Denn „gutes Essen hält Leib und Seele zusammen“ – das ist ein altes Sprichwort, an dem viel Wahres ist. Viele Genüsse sind uns ja nicht geblieben - doch etwas Leckeres zu essen und eine gute Tasse Kaffee oder Tee, das bleibt möglich. Und gerade in schweren Zeiten ist es so unendlich wichtig, dass wir etwas haben, was uns Freude macht; etwas, das uns, altmodisch ausgedrückt, labt. Solche Genüsse sind eine Quelle der Kraft. Darum gönnt Euch etwas Gutes! - Ich wiederhole mich gerne.

Doch was würde unser Heiland wohl zu diesem Ratschlag sagen?

Da denke ich an einen meiner Theologie-Professoren an der Universität. Er hat uns zu bedenken gegeben: Nichts wird von unserem Heiland häufiger erzählt, als dass er mit seinen Mitmenschen gegessen und getrunken hat. Auch Jesus Christus war also der Überzeugung, dass „gutes Essen Leib und Seele zusammenhält.“ Denn er wollte uns doch sicher die Freude am, uns von Gott geschenkten, Leben vermitteln. Denken wir an seine große Zusage: „Ich lebe und Ihr sollt auch leben!“ (Joh 14,19)

Darum, Ihr Lieben: Gönnt Euch etwas Gutes! Gerade jetzt…!

Mit den allerherzlichsten Segenswünschen

Euer Hilmar Gronau, Pfarrer

 

 

Bitte helfen Sie Ihrer evangelischen Entwicklungsorganisation Brot für die Welt, die durch die Pandemie in eine noch schwierigere Lage gekommen ist. So können Sie spenden, einfach das Banner anklicken

Lutherweg

weiter

Geschichte der Kirche

weiter

Aktuelles & Termine

weiter